Kundeninformationen zum Thema Umwelt

Vereinfachte Umwelterklärung
der bedea BERKENHOFF & DREBES GMBH

bedea BERKENHOFF & DREBES GMBH ist sich der Verantwortung bewußt, die die umweltrelevanten Aspekte eines industriell produzierenden Unternehmens betreffen. Deshalb betreibt das Haus schon seit vielen Jahren aktiven, integrierten Umweltschutz. Dabei wurden in den Bereichen Luft, Wasser, Abwässer, Energieverbrauch, Abfall, Brandschutz und Arbeitssicherheit zahlreiche Maßnahmen und Investitionen getätigt.

Durch gezielte Investitionen und entsprechende Schulung der Mitarbeiter konnte der Verbrauch von Trinkwasser, Heizenergie und Strom effektiv gesenkt werden. Im Abfallbereich wurden zahlreiche Wertstoff- und Abfallsammelstellen eingerichtet. Die jährliche Durchführung von Abfallbilanzen gibt u.a. Aufschlüsse über weitere Verbesserungsmaßnahmen im betrieblichen Umweltschutz. Als Beispiel der erfolgreichen Bemühungen ist die Reduzierung des gesamten Müllaufkommens seit 1990/91 grafisch dargestellt.


Einige Meilensteine der Entwicklung des betrieblichen Umweltschutzes im Werk Aßlar:

seit 1990 Erfassung der überwachungsbedürftigen Abfälle und Führung von Abfallnachweisbüchern
seit 1991 Kreislaufführung von ölverschmutzten Maschinenputztüchern
1991 Entsorgung von PCB-haltigem Trafoöl
1991 Bestellung eines Abfall- u. Umweltbeauftragten
1992-98 Reduzierung der Deponie-Abfallmengen um 60 % durch Abfalltrennung u. -vermeidung
1993/94 Anschaffung von modernen, erdgasbetriebenen Heizungsanlagen in Verwaltung und Wohnhäusern.
1993-96 Vorbeugende Maßnahmen im Bereich Oberflächengewässerschutz.
1995 Anschaffung eines neuen Altöltanks sowie einer Lagereinrichtung für Öllager
1995 Anschaffung div. Schneidmühlen für Recycling von Kunststoffen
1996 Reduzierung von Salzsäure- und Natronlaugeverbrauch durch neue Kreislaufführung von entsalztem Wasser. Stillegung eines 20m³-Salzsäuretanks.
1996 Regenwassernutzungsanlagen für Betriebs- und Fertigungsgebäude.
1996 Anschaffung einer Feinstölfilteranlage
seit 1996 Kreislaufführung von Einweg-Holzpaletten, sowie Aufarbeitung von Paletten und Sperrholz-Spulen in der Schreinerei
1996/97 ASCA-Check in Feinseilerei/Zieherei
1998 Anschaffung eines Gefahrstoffschrankes
1998 Altlastsanierungsmaßnahmen am ehemaligen Schlammtrockenbeet
1999 Reduzierung der Sonderabfallmengen
2000 Einführung eines Farbleitsystems für Wertstoffsammlung
2001 Reduzierung der Abfälle zur Beseitigung (Gewerbeabfall zur Deponie) durch Abfalltrennung
2001 Installation einer Osmose-Anlage zur Erzeugung entsalzten Wassers (Außerbetriebsetzung der chemischen Anlage)
2002 Anschaffung von zwei weiteren Gefahrstoffschränken
2003 Prozessintegration des betrieblichen Umweltschutzes gemäß ISO 9001:2000
2005 Anschaffung eines Pinselwaschtisches zur Teilereinigung ohne Lösemittel
2005 Mitgliedschaft in der Umweltallianz Hessen
2006 Erweiterung der Brandmeldeanlage in Betriebsgebäuden Kabelverseilung und Flechterei
2006 Anschaffung eines weiteren Gefahrstoffschrankes
2007 Durchführung von Kanalsanierungsmaßnahmen
2007 Anschaffung neuer Kühlschränke

Außer diesen zeitlich definierten Maßnahmen wurden bzw. werden permanent ressourcenschonende, umweltverträgliche und sicherheitsrelevante Prozesse initialisiert bzw. optimiert.
- Beheizung externer Räume durch Abwärmenutzung
- Verwendung von Kühlkreisläufen
- Anschaffung von sicheren Lagereinrichtungen für wassergefährdende Stoffe, sowie deren regelmäßige Überprüfung durch Sachverständige
- Feuerwehreinsatzplan nach DIN 14095 und interner Katastrophen- und Alarmschutzplan
- Sorgfältige Wartung der elektrischen Anlagen und Verbesserung des Brandschutzes

Mit diesen und vielen weiteren Schritten tragen wir unseren umweltrelevanten Unternehmenszielen Rechnung. Auch zukünftig werden wir kontinuierlich an der Optimierung des betrieblichen Umweltschutzes arbeiten, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Schulungen und spezifische Informationen für umweltrelevante Themen sensibilisieren und im Sinne einer ressourcenschonenden Fertigung auf weiterhin optimierten Rohstoffeinsatz hinarbeiten, modernes Energiemanagement betreiben sowie für die Einhaltung umweltpolitischer EU-Verordnungen sorgen.

Asslar, im Dezember 2007